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Warum muss der Eisenkern des Transformators geerdet werden? Was ist bei der Erdung zu beachten?

Nov 01, 2024 Eine Nachricht hinterlassen

Wenn der Transformator in Betrieb ist oder einer Hochspannungsprüfung unterzogen wird, befinden sich der Eisenkern und seine Metallteile in einem starken elektrischen Feld in unterschiedlichen Positionen, und auch die durch statische Elektrizität induzierten Potenziale sind unterschiedlich. Dadurch entsteht ein Potenzialunterschied zwischen dem Eisenkern und den Metallteilen bzw. dem Erdungskörper und es kommt zu intermittierenden Funkenentladungen zwischen Metallteilen mit unterschiedlichem Potenzial. Diese Entladung zersetzt das Transformatoröl und beschädigt die feste Isolierung. Um die oben genannte Situation zu vermeiden, müssen der Eisenkern und seine Metallteile (mit Ausnahme der Durchgangsschraube) zuverlässig geerdet sein. Aufgrund der Abschirmwirkung des Eisenkerns verfügt die Durchsteckschraube über ein ähnliches Potenzial wie der Eisenkern und muss daher nicht erneut geerdet werden. Da der Isolationswiderstand zwischen den Siliziumstahlblechen des Eisenkerns sehr gering ist, muss nur ein Blech geerdet werden, und alle Bleche des Eisenkerns können als geerdet betrachtet werden.

Bei der Erdung sind folgende Punkte zu beachten:

1) Der Eisenkern darf nur an einem Punkt geerdet werden und zwischen den zu erdenden Teilen sind nur einadrige Verbindungen zulässig. Wenn mehr als zwei Erdungspunkte im Eisenkern vorhanden sind, kann sich zwischen den Erdungspunkten ein geschlossener Kreis bilden. Wenn ein großes Magnetfeld durch diese geschlossene Schleife fließt, wird in der Schleife eine elektromotorische Kraft induziert und ein Strom erzeugt. Die Stärke des Stroms hängt von der Stärke der induzierten elektromotorischen Kraft und dem Impedanzwert der geschlossenen Schleife ab. Wenn der Strom groß ist, kommt es zu einem lokalen Überhitzungsfehler und sogar zum Durchbrennen des Eisenkerns.
2) Die Erdungsplatte sollte eine bestimmte Festigkeit und Querschnittsfläche haben und besteht im Allgemeinen aus 0,3 mm×20 mm, 0,3 mm×30 mm oder 0,3 mm× 40 mm dickes verzinntes Kupferblech. Die Tiefe der in den Eisenkern eingeführten Erdungsplatte beträgt bei Verteiltransformatoren mindestens 30 mm, bei Haupttransformatoren mindestens 70 mm und bei großen Transformatoren bis zu 140 mm.

3) Die Erdungsplatte sollte sich in der Nähe der Klemme befinden und die Endfläche des Eisenjochs nicht berühren, um einen Kurzschluss im Siliziumstahlblech des Eisenjochs zu verhindern.

4) Andere Metallteile des Gehäuses sollten geerdet werden.

5) Der Aderkontakt sollte generell auf der Niederspannungsseite liegen.

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